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SG DJK Rimpar - SG LVB Leipzig 26:21 (12:9)
Der Ausstieg aus Deutschlands dritter Liga war für die 750 Rimparer Anhänger und deren Mannschaft ein rundum gelungenes Ereignis und trotz des Nichtqualifizierens (es wurde weitgehend nicht als sportlicher Abstieg, sondern als leidtragende der Liagareform betrachtet) für die Regionalligasaison 2010/11 herrschte ausgelassene Stimmung am Ende der für die DJK turbulenten Saison. Bereits drei Stunden vor Anpfiff begann auf dem Sportgelände ein Fest, welches bis weit nach Mitternacht gut gelaunte Begleiter und Freunde des Rimparer Handballs in Stimmung hielt. Als um kurz nach 20:00 Uhr der Anpfiff ertönte lag natürlich die Konzentretion aller bei dem Geschehen auf dem Spielfeld, wo man von Beginn an eine spielfreudige Rimparer Sieben erlebte. Es dauerte vier Minuten bis das erlösende 1:0 für die Karrer Jungs fiel, aber diesmal blieb die DJK die gesamten 60 Minuten in Führung liegend am Drücker. Ständig erhöhte Rimpar den Abstand, so dass es sechs Minuten vor dem Seitenwechsel mit 10:5 erstmals ein recht deutlicher Vorsprung an der Anzeigentafel prankte. Zwar konnten die Gäste aus Leipzig bis zum Seitenwechsel noch einmal auf drei Tore verkürzen, aber im Anschluß drehte die Heimsieben, von ihrem fabelhaften Publikum unermüdlich angefeuert, so richtig auf. Nur sieben Minuten nach Wiederanpfiff waren die Grün-Weißen, allen voran in Person des überragend aufspielenden Felix Heinrich, der in dieser Phase drei Treffer beisteuerte, auf 18:10 enteilt. Auch eine 5-minütige Überzahlsituation, teilweise 6 gegen 3, brachte den ersatzgeschwächt angereisten Gast aus Sachsen nicht mehr entscheidend heran, denn die zweitstärkste Abwehr der Liga hielt allen Stürmen stand, auch wenn mit Stefan Schmitt und Kristoffer Evjen, zwei wichtige Säulen dieses Verbandes frühzeitig mit blutenden Wunden das Spielfeld verlassen mussten. So hatte Trainer Heiko Karrer die Gelegenheit allen seiner Spieler von der Bank, in der Schlußviertelstunde Einsatzzeiten gewährten, was diese ihm mit engagiertem Einsatz dankten und die Begegnung somit sicher und souverän nach Hause brachten. Kaum einer der großen Zuschauerschar verließ nach dem Schlusspfiff seinen Tribünenplatz, sondern feierte noch mehrere Minuten lang die Mannschaft, die trotz aller Nackenschläge zu Beginn und während der Saison immer wieder aufgestanden ist, sich nie aufgegeben hat und durch eine tolle Rückrunde einen achtbaren zwölften Tabellenplatz erkämpft und verdient hat. Auch wenn es vielleicht etwas verrückt klingt, "Rimpar steigt in die Bayernliga ab und feiert trotzdem"!
Statistik: DJK: Max Brustmann und Michael Fleder im Tor; S. Kraus 3, Ph. Wiehl, St. Schmitt 3, T. Rösner, F. Heinrich 9/1, K. Björgulfsson 5, K. Evjen, J. Sauer 6, S. Skilbred, T. Fischer, Th. Dorsch, Ch. Heinrich. LVB: M. Röttig und St. Claus im Tor; Grießbach 3, Steinbeck 2, Bödemann 4/1, Kostulski, Kunz 2, Trodler 4, Ziemann 1, Höhne 4/1.
Siebenmeter: DJK 2/1 - LVB 3/2 Zeitstrafen: DJK 7 - LVB 6 Spielfilm: 1:0, 3:2, 5:3, 7:4, 10:5, 10:8, 12:9 (Halbzeit); 14:10, 18:10, 18:13, 20:14, 22:15, 23:16, 23:18, 25:19, 25:20, 26:21 (Endstand) Zuschauer: 750
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