A-Jugend vor schwerer Auswärtsaufgabe
TSV München-Ost – SG DJK Rimpar am Samstag, 02.02.13, 17:00 Uhr

Nach den drei eindrucksvollen Heimsiegen seit Jahresbeginn gegen Auerbach/Pegnitz (35:24), Coburg (30:20) und Allach (42:28) müssen die Rimparer A-Jugendlichen am Samstag ins rund 300 km entfernte München reisen. Es wird eine Fahrt ins Ungewisse, nicht jedoch wegen der Spielstärke des Gegners. Die „Ostler“ liegen zurzeit auf dem fünften Tabellenplatz, haben 9:13-  Punkte mit 333:351-Toren auf ihrem Konto.

Mit viel Glück gelang den Landeshauptstädtern der Sprung in Bayerns Eliteliga. In der 3. Runde der Bayernliga-Qualifikation zitterten sie bis eine Sekunde vor Schluss. Erst ein verwandelter Siebenmeter reichte zum 16:15-Sieg gegen Stadeln und zur Teilnahme an der Bayernliga-Runde 2012/13. Man freute sich in München auf eine grandiose Bayernliga-Saison, musste in den Punktspielen aber schon frühzeitig erkennen, dass die Trauben ziemlich hoch hängen, vor allem in den unterfränkischen Weinanbaugebieten entlang des Mains.

In den Punktspielen wechselten sich Siege und Niederlagen ab. Aber immer musste das Trainerteam Fahr/Königsberg die gleichen Unzulänglichkeiten im Spiel ihrer Schützlinge bemängeln: Fehlender Einsatz in der Abwehr und schlechte Chancenverwertung. Das brachte ihnen nach der Weihnachtspause zwei Niederlagen gegen den TSV Lohr (28:33) und den HSC 2000 Coburg (25:36) ein.

Das Hinspiel Mitte Oktober 2012 in Rimpar ging in die Geschichte ein. Die Rimparer hatten einen Blitzstart, Torhüter Max Feuerbacher vernagelte regelrecht seinen Kasten und vorn liefen die Angriffe wie im Bilderbuch. Nach zehn Minuten führten die Hausherren mit 11:2 und nichts deutet darauf hin, dass hier noch etwas schief gehen könnte. Die Münchener nahmen sich eine Auszeit, um der drohenden Katastrophe zu entgehen und auch Rimpars Trainer reagierte. Torwart raus, neuer Torwart rein; Außenspieler raus, neue Außen rein; Halblinks auf Halbrechts und Mitte auf die Bank. Die total umgekrempelte Mannschaft verlor natürlich sofort den Faden. Die restlichen zwanzig Minuten gingen mit 8:3 an München-Ost, so dass Rimpar zur Pause nur noch mit 14:10 führte. Erst als nach der Pause die Stammbesetzung wieder auflief, kam wieder Struktur in das Rimparer Spiel. Die nächste Viertelstunde sah Rimpar beim 27:19 wieder mit 13:9 vorn und am Ende gewannen die Rimparer dieses kuriose Spiel mit 35:29. Da waren die Münchner gut bedient, obwohl ihr Trainer meinte: „Weit gereist, viel gelernt, chancenlos verloren“.

Das Spiel in München wird für die Rimparer nicht ganz einfach werden, schlagen doch die personellen Sorgen der Rimpar Wölfe und der 2.Männermannschaft besonders auf die A-Jugend durch. Mit welchem Aufgebot die Rimparer am Samstag zum TSV München-Ost fahren werden, entscheidet sich erst am Freitag.

 

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