Viele Fragezeichen vor dem Spiel in Aschersleben

HC Aschersleben Alligators - DJK Rimpar Wölfe (Sa. 02.02. / 19 Uhr / Ballhaus)

Wer kann spielen und wer nicht? Dies ist die Hauptfrage, welche man sich im Lager der Wölfe während der Woche am häufigsten stellt. Sechs verletzungsbedingte Ausfälle zählte man nach dem vergangenen Wochenende im Rimparer Kader, was der medizinischen Fraktion alle Hände voll zu tun gibt, um möglicherweise den einen oder anderen Akteur zum schweren Gastspiel in Aschersleben wieder fit zu bekommen. Auch die derzeit grasierende Grippewelle sorgt nicht für Beruhigung von DJK Trainer Bürkle, der während der Woche nur mit einer "übersichtlichen" Anzahl von Spielern die Übungseinheiten absolvierte.

 

Weitere unbekannte Faktoren erwartet man seitens der Gastgeber, die mit Platz 14 auf dem ersten Abstiegsplatz festhängen und sicher alles daran setzen werden, durch einen Heimsieg am Mittelfeld dran zu bleiben. Mit Jörg Neumann lenkt ein neuer Mann von der  Seitenlinie die Geschicke der Alligators, er folgte Günther Funk nach, der in der Winterpause seinen Hut nehmen musste. Keine leichte Aufgabe, auch da sich Torsteher Nummer Eins, Ivan Szabo, im letzten November einen Kreuzbandriss zuzog und seitdem lediglich ein Sieg aus sechs Spielen heraussprang. In jeder dieser sechs Partien mussten die Anhaltiner über 30 Gegentore hinnehmen. Eine Verbesserung der Defensive hat der Neu-Coach deshalb als erstes wichtiges Ziel vorgegeben, was die Wölfe wohl auf eine modifizierte Variante des analysierten HCA Deckungssystems hindeutet, bzw. auf eine personelle Überraschung auf der Torhüterposition. Auch die Spielveränderung durch den kurzfristigen Weggang des chilenischen WM Teilnehmers Erwin Feuchtmann, wird von Rimparer Seite mit Spannung erwartet.

 

Man wird es beim Tabellenführer nehmen wie es kommt und Bürkle ist zuversichtlich eine wettbewerbsfähige Aufstellung ins Rennen gegen kampfstarke Alligators schicken zu können, bei welchen die Zeit der Endspiele im Kampf um den Klassenerhalt begonnen hat, in denen vor allem die Heimspiele im Fokus stehen werden.

Eng umkämpft waren die beiden Aufeinandertreffen der Kontrahenten im Jahr 2012. Bei ähnlicher Konstellation, als der HCA im Frühjahr ebenfalls gegen den Abstieg kämpfte, siegte dieser im Ballhaus nach intensivem Spiel mit 28:24. In der Hinrunde dieser Saison lagen die Wölfe am Ende knapp mit 26:25 vorne, was auch für die anstehende Begegnung erneut einen engen Spielverlauf erwarten lässt.

 

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